24.5.2011/ Oklahoma / Ausführlicher Chasingbericht des Canton-Tornado

      24.5.2011/ Oklahoma / Ausführlicher Chasingbericht des Canton-Tornado

      Hallo zusammen,

      viele haben ja schon meinen Bericht über den Canton Tornado am 24.5.2011 gelesen. Folgend habe ich mal
      einen kompletten Erlebnisbericht niedergeschrieben mit zusätzlichen und neu bearbeiteten Bildern.
      Viel Spaß beim Lesen!


      In der frühmorgendlichen Nacht des 24.5.2011 bestätigten sich die Vorhersagen des Vortages. Um 0:59 CST (5:59 UTC)
      wiederholte das SPC (Storm Prediction Center) in Norman / Oklahoma ein High Risk in Zentral-Oklahoma und Süd-Kansas.
      Das Moderate Risk erstreckte sich noch weiter nach Osten, Norden und Süden, während sich das Slight Risk bis an
      die Ostküste der USA ausdehnte.


      Quelle: NOAA/SPC

      Das Kreuz in dieser und den folgenden Karten kennzeichnet den ungefähren Ort des Canton-Tornados im Blaine County.
      Im darauf folgenden Update des SPC um 11:25 CST (16:25 UTC) vormittags wurde das Gebiet mit dem High Risk
      noch einmal deutlich vergrößert und rei
      chte nun nach Nordtexas und bis an die Grenzen von Missouri und Arkansas.
      Die Zone des Moderate Risk hat sich dementsprechend ebenfalls deutlich ausgedehnt.
      Einzig das Slight Risk hat sich nicht wesentlich verändert.
      Es wurde ein klassischer Tornadoausbruch im mittleren Westen der USA vorausgesagt.

      Quelle: NOAA/SPC

      Zur genaueren Bestimmung des optimalen Zielgebietes wurden diverse Karten der Internetseite „twisterdata.com“
      zu Rate gezogen. Der Vorhersagezeitpunkt der folgenden Karten war 14:00 CST (19:00 UTC).
      Die erste Karte zeigt die Lufttemperatur und den Luftdruck in zwei Meter Höhe über dem Boden.


      Quelle:twisterdata.com

      Die Temperatur am Ort des Tornados sollte um 90°F (32°C) betragen. Ein voraussichtlicher Taupunkt von
      ca. 80°F (27°C) ließ bereits ein hohes Potential für schwere Gewitter vermuten, denn wenn die Temperatur
      und der Taupunkt dicht zusammen liegen, fehlt nicht mehr viel für die Auslösung von Konvektion.


      Quelle:twisterdata.com

      Die theoretisch maximal verfügbare Energie in der Atmosphäre, das „CAPE“, betrug zwischen 5000 und 6000 J/kg.
      Zwar garantiert ein solch hoher Wert noch kein Gewitter, doch wenn sich ein Gewitter entwickelt, sollte deren
      Energie und Unwetterpotenzial sehr groß sein. Ein weiteres Indiz für die Schwere von Gewittern und die
      Wahrscheinlichkeit für deren Bildung ist der so genannte „Lifted Index“, der ein Maß für die Instabilität in der Atmosphäre
      darstellt. Instabilität ist eine wichtige Zutat von Schwergewittern und je weiter dieser Index ins Negative rutscht,
      desto größer ist die Instabilität.
      Am Nachmittag des 24.5.2011 sollte der Lifted Index im Bereich von Zentral-Oklahoma bei unglaublichen -14 liegen.
      Somit waren alle Zutaten für schwere Unwetter gegeben.
      Hohe Temperaturen, Taupunkte, Cape-Werte und ein niedriger Lifted Index. Außerdem war noch eine starke
      Windscherung in der Luftsäule vorhanden. Das heißt, dass die Windrichtung und die Windgeschwindigkeit
      sich mit der Höhe stark verändern, so dass die große Wahrscheinlichkeit für starke Tornados das
      vorhergesagte High Risk zurecht begründete.


      Quelle:twisterdata.com


      Quelle:twisterdata.com

      Jetzt musste nur noch der genaue Ort bestimmt werden, an dem ich auf die Bildung der Gewitter warten sollte.
      Dafür musste die Karte der Luftfeuchtigkeit in zwei Meter Höhe helfen. Sie zeigte, dass im Westen von Oklahoma
      die so genannte Dryline lag, die sich langsam Richtung Osten verschieben würde. Die Dryline ist
      die Luftmassengrenze zwischen trockenheißer Wüstenluft aus dem Westen und feuchtwarmer Meeresluft
      aus dem Süden mit entsprechender Windscherung. Meist bilden sich an dieser Luftmassengrenze die stärksten
      Gewitter und ziehen danach ebenfalls in nordöstliche Richtung. In der Höhe kommen dann noch kalte
      Luftmassen aus dem Nordwesten und der Jetstream dazu, welche die Unwetterbildung weiter intensivieren.


      Quelle:twisterdata.com

      So fuhr ich von Bartlesville, welches mitten in der High Risk Zone lag, an den westlichen Rand dieser Zone.
      In der größeren Stadt Enid konnte ich ein McDonalds mit freiem Internet finden und verbrachte dort einige Zeit
      mit dem Warten auf das Auslösen der Konvektion. Vorher wurde der Tank des Wagens aufgefüllt und die Scheiben
      gereinigt. Bei McDonalds füllten Double Cheeseburger den Magen und verkürzten die Wartezeit.

      Für die Karte gilt folgende Legende:
      Schwarzer Punkt = Startpunkt
      Gelbe Punkte = Internetzugang
      Grüner Punkt = Sichtung des Tornados
      Grüne Linie = Verlegungsroute
      Rote Linie = Jagdroute
      Gelbe Linie = Pfad des Canton-Tornados


      Gegen 14:00 CST bildeten sich die ersten Radarechos etwa 80 Meilen südwestlich von Enid.
      Ich wartete noch 15 Minuten ab, um die Entwicklung und die Zugrichtung der Zellen bestimmen zu können.
      Sie entwickelten sich schnell und zogen nach Nord-Nordost. Nun konnte die Sturmjagd beginnen.
      Ich folgte den Straßen 60 und 58 mit der höchstmöglichen, vor dem Gesetz vertretbaren, Geschwindigkeit nach
      Südwesten. Schon bald konnte ich mehrere große Eisschirme am Himmel ausmachen.
      In dem kleinen Ort Fairview traf ich auf mehrere Fahrzeuge von Tornadoforschern und Wissenschaftlern.
      Da sie den gleichen Weg fuhren wie ich war ich mir nun ganz sicher, an der aussichtsreichsten Gewitterzelle
      dran zu sein. Zudem wurde im Radio vor Tornados aus dieser Zelle gewarnt. Zwei der Fahrzeuge waren so
      genannte DOW´s (Doppler On Wheels).
      Das sind auf Lastwagen installierte Doppler-Radargeräte. Damit kann die Geschwindigkeit des Niederschlages
      auch in einem Tornado gemessen und somit dessen ungefähre Windgeschwindigkeit bestimmt werden.
      Zwei Fahrzeuge an unterschiedlichen Standorten positioniert liefern zudem ein dreidimensionales
      Bild vom Unwetter und ermöglichen optimale Ergebnisse. Zweck des ganzen Aufwandes ist die Erforschung
      der Tornados und vor allem der physikalischen Zusammenhänge ihrer Entstehung. Damit sollen in Zukunft
      die Frühwarnsysteme weiter verbessert und die Vorwarnzeit verlängert werden. Die Notwendigkeit
      dafür wurde durch mehrere hundert Todesopfer im Jahre 2011 auf tragische Weise bestätigt.





      Zusätzlich waren zwei kleinere Fahrzeuge dabei, die mit diversen Wettermessgeräten ausgestattet waren.
      Dazu gehörten Wind-, Temperatur-, Luftfeuchtigkeitsmesser, Blitzortung und diverse andere Geräte.
      Sie ergänzen die Ergebnisse der DOW´s.



      Mittlerweile kam der Eisschirm des anvisierten Gewitters bedrohlich nah, jedoch waren die Strukturen im
      diesigen Gegenlicht schwer auszumachen und nicht wirklich sehenswert. So ging die rasante Fahrt
      also erst einmal weiter.



      Einige Meilen hinter dem Ort Fairview, zwischen Longdale und Canton, konnte ich dann die Wolkenbasis
      mit den Ansätzen einer Wallcloud erspähen. Diese Wolkenabsenkung unter dem Aufwind eines Gewitters ist ein
      häufiges Vorstadium für einen Tornado. Starke Erdblitze schlugen in näherer Umgebung und in allen
      Richtungen um mich herum ein. Ich suchte nun erst einmal einen guten Aussichtspunkt.
      Durch Bäume und die überall verlaufenden Stromleitungen kann das zu einem echten Problem werden,
      wenn gute Bilder gewonnen werden sollen. Zuerst stellte ich mich auf einen Schotter-Feldweg und konnte
      bei beginnendem leichten Regen deutlich die stärker werdende Rotation der Wolkenunterseite beobachten.
      Dass dieses Gewitter einen Tornado hervorbringen würde stand für mich nun außer Frage,
      denn die Rotation war extrem stark und erste funnelartige Wolkenstrukturen bildeten sich und verschwanden wieder.
      Hinter dem Gewitter zeigten sich blaue Wolkenlücken, so dass die Gefahr, von einem weiteren schweren Gewitter
      überrascht zu werden, gering war. Da kein Radar vorhanden war, machte diese Tatsache die Beobachtung
      des Unwetters um einiges entspannter.





      Die Rotation wurde immer stärker und die Wallcloud schien in meine Richtung zu ziehen. Darum
      fuhr ich aus Sicherheitsgründen zuerst wieder auf die Hauptstraße zurück wo ich Fluchtmöglichkeiten in drei,
      statt in nur eine Richtung hatte. Ich stellte den Wagen neben die Straße ins Gras und genoss einen
      optimalen Blick auf den sich nun langsam bildenden Tornado. Während der Wirbelwind ziemlich schnell
      durchgehenden Bodenkontakt hatte, konnte sich die auskondensierte Wolke lange Zeit nicht entscheiden und
      zog sich immer wieder in die Wolken zurück. Die folgenden Bilder zeigen dieses Wechselspiel während
      der Bildung des Tornados.
      Leider können die Bilder nicht die Spannung und die Stimmung wiedergeben, die zu diesem Zeitpunkt
      in der Luft lagen. Mein Blick haftete wie ein Magnet an dem Schauspiel, welches sich am Himmel abspielte.









      Alle diese Augenblicke liefen innerhalb von zwei Minuten ab. Die Spannung steigerte sich ins Unermessliche
      und die mittlerweile mächtige Wallcloud bot einen spektakulären Anblick.









      Schließlich bildete sich um 15:21 CST ein wunderschöner schmaler Wolkenschlauch, der von
      diesem Zeitpunkt an durchgehenden Bodenkontakt hatte.



      Von nun an wurde der Tornado sehr schnell stärker und vergrößerte seinen Durchmesser rasant. Er wirbelte
      sehr viel Dreck und Staub, möglicherweise auch Wasser aus dem Canton Lake auf. Er zog in sicherer
      Entfernung schräg an meiner Position vorbei. Außerdem hatte sich eine sehr große rotierende Wallcloud ausgebildet.
      Dies war die beeindruckenste Phase der gesamten Sturmjagd. Der Tornado und dessen Rotation waren
      sehr gut zu erkennen. Es regnete nur leicht und der Kontrast war optimal. Neben vielen Fotos konnte der
      Wirbelsturm auch auf Video festgehalten werden. Die Entfernung zum Tornado war schlecht zu schätzen,
      dürfte aber nicht größer als zwei Kilometer gewesen sein. Obwohl sich der Tornado in Wirklichkeit von meinem
      Standort entfernte, machte es den Anschein, dass er im 90° Winkel an mir vorbei zog.
      Der Grund dafür war die starke und schnelle Zunahme des Durchmessers des Tornados, so dass er sich nicht zu
      entfernen schien.





      Leider wurde der Kontrast allmählich schlechter, während der Tornado weiter an Stärke gewann.
      Am Ende der sichtbaren Phase um 15:28 CST war der Tornado ein so genannter
      Wedge-Tornado. So werden Tornados bezeichnet, die ebenso breit wie hoch sind.



      Wedge-Tornados sind im Allgemeinen sehr starke Wirbelstürme und tatsächlich wurde der Canton-Tornado
      zu einem F3 klassifiziert. Das bedeutet, die Windgeschwindigkeiten betrugen zwischen 253 und 331 Kilometer pro
      Stunde. Solche hohen Geschwindigkeiten können bereits schwere Schäden verursachen.



      Anschließend wickelte sich der Tornado in einen Regenvorhang ein und war nicht mehr zu erkennen.
      Ein so genannter Bärenkäfig (bearscage) hatte sich gebildet und machte den Tornado noch gefährlicher,
      denn er war nun unsichtbar und jeder, der in dieses von außen harmlos erscheinende Regengebiet gerät,
      befindet sich in extremer Gefahr ohne es zu merken. Ich wartete einige Minuten ab und ließ
      diverse Sturmjäger, Fernsehteams und Wissenschaftler passieren, bevor ich mich im beginnenden
      Sonnenschein an die Verfolgung der Zelle machte. Da diese mit etwa 50 Meilen pro Stunde übers Land zog,
      war eine ernsthafte Verfolgung aber nicht möglich. Um 15:49 CST konnte ich plötzlich den sich zurückbildenden
      schmalen Wolkenrüssel erkennen, der sich in die Wolke zurückzog.
      Der Tornado hatte demnach von 15:21 bis etwa 15:48 CST Bodenkontakt, das sind 27 Minuten. Der
      Pfad des Wirbelsturms muss somit zwischen 20 und 25 Meilen lang gewesen sein. Die folgende Grafik zeigt
      die Entwicklung des Tornados mit der Zeit. Es ist auch das ungefähre Verhältnis von der Höhe zur Breite
      angegeben. Bei einem Wert kleiner eins ist es ein Wedge-Tornado.





      Zuletzt konnte auch die verursachende Mesozyklone (rotierender Aufwind) beobachtet werden, da sich
      mit der Zeit die gesamte Superzelle aus den umgebenden Wolken absetzte. Der rotierende Aufwind
      hatte eine deutlich erkennbare spiralförmig verdrehte Struktur bis zum Eisschirm hinauf.





      Das Erscheinungsbild und die Stärke des Niederschlags lassen auf eine klassische Superzelle schließen.
      Links unten im obigen Bild ist der Hagelkern des Unwetters zu erkennen. Der Gesamteindruck der Superzelle
      war gewaltig, auch wenn sie nun langsam an Kraft und Struktur verlor. Im Eisschirm zuckten immer
      wieder Blitze.



      Zum Glück hat der Canton-Tornado keinen großen Schaden angerichtet, da die beiden nächstliegenden
      Ortschaften, Canton und Longdale, nicht in seinem Pfad lagen und glimpflich davon kamen. Es bildeten
      sich in der Folge noch weitere Gewitter, die aber nicht mehr genug Energie erhielten,
      um sich zu Unwettern entwickeln zu können.


      Die nach Nordosten weiterziehenden Unwetter schlossen sich schließlich zu einer sehr großen
      Unwetterfront zusammen, die über weite Teile von Oklahoma und Kansas zogen und noch viele weitere
      Tornados (insgesamt 57) entwickelte. Leider forderte diese Unwetterfront einige Menschenleben und
      richtete große Schäden an. Einige Schäden nördlich von Oklahoma-City konnte ich am nächsten Tag untersuchen.
      Das nächste Bild zeigt eindrucksvoll, wie punktuell ein Tornado sein Zerstörungswerk vollziehen kann.
      Während das in Leichtbauweise gebaute Haus nicht einen Kratzer abbekommen hat, wurden die beiden
      nicht eben kleinen Bäume in wenigen Metern Entfernung wie Streichhölzer umgeknickt und entwurzelt.
      Der Tornado hat also, genauso wie der
      Canton-Tornado, Gnade walten lassen während an anderen Orten
      die Zerstörungen enorm waren.



      Nach dem 27. April und dem 22. Mai war der 24. Mai der dritte verheerende Tornadoausbruch
      in Amerika im Jahre 2011. Ein Jahr mit überdurchschnittlich vielen Tornados. Allein im April gab es mehr
      als 700 von ihnen. Leider trafen in diesem Jahr auch besonders viele starke Tornados größere Ortschaften.
      So wurden am 27.4. Teile von Tuscaloosa in Alabama zerstört und am 22.5. der Ort Joplin in Missouri.
      Mehrere hundert Todesopfer waren in diesen beiden Städten zu beklagen. Das macht deutlich, dass die
      Tornadoforschung auch heute noch ausgesprochen wichtig ist um weitere Tragödien wie 2011 mildern zu können.
      Ganz zu verhindern werden sie wohl niemals sein.


      Das waren meine Erlebnisse dieses Tages. 2012 fahre ich wahrscheinlich noch einmal für vier oder fünf Wochen
      durch die USA, um diese faszinierenden Stürme zu erleben. Wenn jemand Fragen oder Anregungen hat,
      können sie gerne in diesem Beitrag diskutiert werden (oder PN an mich).

      Viele Grüße,

      Thomas

      Hi Thomas,

      vielen Dank für den schönen Bericht, ist echt gut aufbereitet :) Kleine Anmerkung habe ich aber noch zu Deiner Straßenkarte:

      Der Tornado bildete sich westlich vom Canton Lake, zog dann mit nordöstlicher Richtung an dessen südwestlichen Ufer über einen Campingplatz ("Canadion Recreation Area") weiter über den See, dann auf Nord drehend. Dein genauer Standort ist auf der Karte nicht exakt erkennbar, der Abstand zum Tornado dürfte aber demnach rund 4 bis 5 km betragen haben. Bezogen auf die Bilder von Dir und mit den Bildern von uns als Vergleich kommt das hin, wir waren auch rund 4,5 km entfernt, hatten es aber vorher geschätzt auch als wesentlich näher empfunden. Ich hatte dann nachträglich die Daten mit unserer GPS-Maus abgeglichen.

      Hier noch als Video die Schäden am Canton Lake: apava.de/flashplayer/index.php…on.flv&resolution=640x384

      Grüße, Sven

      PS: SPC gibt als Pfadlänge 13 Meilen an.
      Tolle Bilder, und auch ein Super Bericht, hat echt Spaß gemacht sich alles durchzulesen.
      Und nebenbei ist es auch schön, dass dieser Tornado einer der gnädigen war, das freut einen Chaser auch irgendwie.
      Dieser Beitrag ist unter widrigsten Umständen und mit Hilfe einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst worden...
      Moin Thomas,

      wirklich gelungene Analyse. Die Foto´s sind der Hammer und sprechen eine deutliche Sprache. Die Erklärung zur Ausgangswetterlage ist wirklich gut geschrieben, die hab sogar ich verstanden... kleiner Spaß am Rande :)

      Die Spannung, welche man live erlebt, kann man nur schwer in Fotos packen. Ich kann mir aber gut vorstellen wie dir das Adrenalin in den Kopf gestiegen ist.

      Grüße
      Texte in meiner Funktion als Moderator sind grün, alles andere ist meine private Meinung.

      Avatar: Superzelle vom 26.Mai 2007 im Ländle.
      Hallo,

      @ Sven:

      Vielen Dank für die genauen Angaben zum Verlauf des Tornados. Das er tatsächlich noch mehr als 4 km entfernt war hätte ich nicht gedacht.
      Das läßt sich aber auch wirklich schwer abschätzen. Hätte ich es gleich gewußt hätte ich ja noch viel näher ranfahren können.
      Der Schotterweg wo ich zuerst stand führte direkt darauf zu. Naja, beim nächsten mal dann. ^^

      Welche Erfahrungen hast Du eigentlich bei der Befahrbarkeit von Schotterpisten nach starken Regenfällen gemacht?
      Da sollte man mit 2WD besser nicht drüber fahren oder? Zudem es ja von den Mietfirmen untersagt ist.

      Viele Grüße,

      Thomas


      PS: Fliegst Du 2012 wieder rüber?