Chasing USA - neue Erkenntnisse?

      Chasing USA - neue Erkenntnisse?

      Tach zusammen.

      Habe mal das Forum durchstöbert, frage aber trotzdem noch mal. Es kann sein, dass es mich im Frühjahr in die Staaten verschlägt. ich möchte mit einem Unternehmen chasen, wo egal - Oklahoma, Colorado, anywhere.

      Ich weiss: Teuer, keine Tornadogarantie (hihi), wollen nur mein Geld, mach`s besser allein, etc..

      Hat jemand Tipps oder kennt jemand ein Unternehmen dort, nicht nur die URL oder den FB-Kontakt, (googlen kann ich selbst), oder noch besser, hat jemand einen validen Reisebericht...oder andere Infos.

      Ach ja, alles zu den Skywarn-Touren habe ich gelesen...danke schon mal.
      Gruß Jürgen
      Ahh, danke, der Link (stormchasingusa.com/) war schon mal gut...

      Wenn jemand im Netz einen Reisebericht von europäischen Touris findet, wäre das klasse...habe schon einiges gefunden, aber das meiste war albern.

      Kern der Idee ist, genau diese Erfahrung zu machen und darüber zu berichten: Lohnt es sich für (auch in Deutschland noch unerfahrene) Chaser, sich den Touri-Anbietern anzuschliessen. Auch ein kleines Netzwerk zu den Ami-Kollegen wäre denkbar, schliesslich muss man doch was tun für die Weltwirtschaft.

      @Bernd: ...was sollen die Amis noch alles durchmachen? :D

      Gruß Jürgen
      Hallo Jürgen,

      ich werde 2012 aufgrund eines in meiner Lebensgeschichte einmaligen Ereignisses in den Staaten chasen, sofern der Flieger nicht abstürzt. Dazu braucht es keine Veranstalter. No guided Tours.

      Ich hab einen Begleiter(mein Bruder) und eine Grosstante in ND. Letztgenannte haben keinen Schimmer, welches Ziel ich verfolge. Fakt ist eines:

      Selbst mit Motel, Mietwagen, Hin -und Rückflüg, Food, Net etc. bleibe ich pro Person weit unter 2000 Dollar.

      Das wurde allerdings in diesem Forum schon mal beschrieben.

      Gruss

      Uwe
      SGLADSCHGLEI!
      Guckst Du hier:

      24.5.2011/ Oklahoma / Ausführlicher Chasingbericht des Canton-Tornado

      Wie dem auch sei. Mit Chaser-Grundkenntnissen kann man die Alley gern besuchen. Gefahrenverhalten ist Pflicht. Und man bedenke, dass es hier wirklich 1: 1 in die Vollen geht. Risc is no Fun.

      Inside a Tornado Videos gibt es schon mehr als genug.

      Gruss

      Uwe
      SGLADSCHGLEI!
      Ich würde auch mit kommen :D Organisiere dir lieber ein Team, das ist bei solchen Zellen doch besser wenn man sich nicht gleich um alles kümmern muss ;) Und besorge dir einen Hummer oder so als Auto, der schluckt zwar mehr, aber ich denke das ist dann schon ein großer Sicherheitsaspekt, da kann man auch mal Off-Road vor einem Tornado oder ähnlichem abhauen ;)

      Grüße

      Besucht mich auf Youtube: Youtube/Wetterfotografie
      oder auf Facebook: Facebook
      und auf 500px: 500px
      Und besorge dir einen Hummer oder so als Auto, der schluckt zwar mehr, aber ich denke das ist dann schon ein großer Sicherheitsaspekt, da kann man auch mal Off-Road vor einem Tornado oder ähnlichem abhauen


      Vergiss das ganz schnell! Das geht mit Sicherheit voll in die Hose! Die Straßen und gerade die Offroadpisten sind ganz anders als hierzulande! Einmal auf weicher Korrosionserde und dein Profil der Reifen ist hoffnungslos zu! Deine Fahrt danach ist schlimmer als auf einer Glasplatte mit Schmierseife.

      Was die Chaser Adventure Agenturen angeht behalte ich mir einen Kommentar vor. Es sei denn ,Mann gibt gerne viel Geld für wenig Leistung und geringe Erfolgsaussichten aus. Ich würde wenn überhaupt Tempest Tours empfehlen ,gute Guide´s und Konzepte.

      oder man wendet sich einfach an southwindstours.de hier aus Deutschland.


      Andere chasen Jahre und bewegen sich noch immer hunderte Kilometer von den Zellen entfernt.


      Stell Dir vor, es gibt sogar Menschen die in der Alley leben, die noch nie einen Tornado gesehen haben
      ! Und es ist einfach schwierig sich immer genau zu positionieren! Und eben mal um die Zelle rum fahren, kannst du abhacken weil aufgrund der Größe der Zellen und dem schlechten Straßennetz dieses einfach nicht möglich ist.

      Wir haben alle großen Tornados der letzten Jahre auf unseren Reisen nur erwischt ,weil alles in dem Moment ,genau so gelaufen ist, wie wir es vorausgesehen haben und wir Glück in der Positionierung hatten.Aber wir hatten auch schon ,das ein Tornado an der Zelle war und wir einfach falsch standen und nicht dahin konnten wohin wir wollten oder aber falsch standen und aus Sicherheitsgründen weg mussten und anschließend etwas weit weg standen ,zwar sicher aber nicht schön zum schauen. Das ist eben Chaser Leben!

      Übrigens ,es war schon toll beim Canton Tornado, genau an unserer Position 80 Meter weiter den Thomas Becker stehen zu sehen und ihn eine Stunde später wieder auf einem Highway am Arsch der Welt zu treffen.

      Grüße

      Ansgar

      Ich kann nur jeden davor warnen ,mit " etwas Chaser-Erfahrung " genauso wie in Deutschland zu chasen! auch erfahrende Chaser kommen immer wieder in brenzlige Situationen!

      rfd schrieb:

      Selbst mit Motel, Mietwagen, Hin -und Rückflüg, Food, Net etc. bleibe ich pro Person weit unter 2000 Dollar.


      Ohne Zeitangabe (Dauer des Aufenthaltes) bringt solch eine Zahl herzlich wenig... ;)

      Ich hatte im Urlaub noch etwas bei mir aufgeräumt und alte Belege von 2006 gefunden. War schon etwas drastisch, wie der Bezinpreis seit dem in den USA bis heute gestiegen ist. Angesichts der unsicheren politischen Situation auf dem Finanzsektor würde ich Deine angepeilten 2000 Dollar (knapp 1500 Euro) nicht ganz wortlos zustimmen. Je nach Entwicklung des Euros, Aufständen in der arabischen Welt (Erdöl) und anderen Ereignissen kann es durchaus auch teurer werden. Oder auch billiger... :hmm:

      Grüße, Sven

      PS: Im Mai 2012 findet auch eine ringfürmige Sofi in Teilen der USA statt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Sven Lüke“ ()

      Hallo Sven,

      sicher ist die Reisedauer der Kostenfaktor. Aber wenn man langfristig bucht, sind da enorme Ersparnisse möpglich. Logisch, je präziser die Dienstleister langfristig planen können, desto billiger wird es für den Reisenden. Über die angesteuerten 3 Wochen zergrübel ich mir allerdings nicht den Kopf. Geld ist kein vorrangiges Thema. Eher schon die Locations beim Chasen. Ich übernachte, im Gegensatz zu meinem Bruder. lieber mit Bett und Dusche statt in der Karre. Tantchen hat zwar ein Mobilhome aber damit ist beim Chasen wohl kein Staat zu machen. Ich will auch keinen F5 sehen, fahre auch erst Ende Juli los, wenn das Ganze im Norden ist. Soviel Glück werde ich sicher nicht haben, obwohl ich in Minnesota Quartier zu nemen plane:

      youtube.com/watch?v=32L5OtnIPGk

      Noch besser als Jarrell...

      @Ansgar, Grundkenntnisse sind natürlich relativ betrachtbar. Ich hoffe, Du traust mir selbige in gewissen Massen zu...

      Gruss

      Uwe
      SGLADSCHGLEI!